Das Ende der Artenvielfalt? Daten und Ursachen
15.10.2018

Wissenschaft in der Kneipe

Der Stuttgarter Science Pub geht in die nächste Runde – inzwischen die siebte!

Einmal im Monat von führenden Forscher/innen süffig servierte Wissenschaft genießen und bei einem Viertele oder gemütlichen Bierchen nebenbei noch was fürs Leben lernen: Gehaltvolles für Leib und Seele!

Moderation: Ulrich Schmid, Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart

  • Ort: Rosenau - Lokalität & Bühne, Rotebühlstraße 109 b, 70178 Stuttgart (West)
  • Einlass ab 17:30 h, Beginn 19 h
  • Eintritt € 5.-/ermäßigt € 3.-; Vorverkauf unter www.rosenau-stuttgart.de
  • Mitglieder der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg und der Gesellschaft zur Förderung des Naturkundemuseums frei

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg und des Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart


► Mo 15.10.2018: Prof Dr. Johannes Steidle, Tierökologe am Institut für Zoologie der Universität Hohenheim:

Das Ende der Artenvielfalt?  Daten und Ursachen

 Spätestens seit der Bekanntwerden der großen Studie zum Insektensterben im Herbst 2017 ist es auch in der breiten Öffentlichkeit angekommen: Das weltweite Artensterben betrifft nicht nur Eisbären in der Arktis oder afrikanische Nashörner, sondern auch die Tier- und Pflanzenwelt vor unserer Haustüre. Nur hat das bis auf wenige Experten keiner bemerkt – einer davon ist Prof Dr. Johannes Steidle, Tierökologe am Institut für Zoologie der Universität Hohenheim. Was sind die Gründe für diesen kaum mehr schleichenden, sondern eher galoppierenden Verlust? Und ist noch Zeit zum Umsteuern? Oder sind Resignation und Verzweiflung angesagt?

 

Mo 26.11.2018: Prof. Dr. Angelika Brandt vom Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum (Frankfurt):

Tiefsee – 9500 m unter dem Meer

Mehr als 60 Prozent der Erdoberfläche zählen zur Tiefsee – flächenmäßig ist sie damit das bei weitem größte Ökosystem der Erde. Aber auch das unzugänglichste und deshalb über weite Strecken noch unerforscht.. Der Vorstoß in die Tiefsee ist nur mit erheblichem technischem Aufwand möglich. Ergebnisse der letzten Jahre zeigen: Die Tiefsee ist im Gegensatz zu früheren Lehmeinungen keineswegs lebensfeindlich. Bis in größte Tiefen wurden bereits Meeresorganismen entdeckt. Was finden wir dort und was zieht die Forscher in den Bann dieses faszinierenden Ökosystems? Die renommierte Tiefseeforscherin Prof. Dr. Angelika Brandt vom Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum (Frankfurt) nimmt uns mit auf eine Reise in die tiefsten Gräben der Welt.

 

Mo 28.01.2019: Prof. Dr. Christoph Englert, Leibniz Institut für Alternsforschung – Fritz Lipmann Institut und Friedrich-Schiller-Universität, Jena

Projekt Unsterblichkeit – Möglichkeiten und Grenzen der Alternsforschung

Der Wunsch nach Unsterblichkeit begleitet die Menschheit von Anbeginn. Menschen, die sich einfrieren lassen; die Vision, Geist und Persönlichkeit eines Menschen in einen Computer zu laden sowie die Milliarden Dollar, mit denen die Google-Schwester Calico Methoden gegen das menschliche Altern entwickeln möchte sind Ausdruck dieser Utopie. Was davon ist Fakt, was ist Fiktion? Ist Älterwerden tatsächlich nur eine heilbare Krankheit – wie Aubrey de Grey, Autor des Buches „Ending Aging“, meint? Christoph Englert gehört als Leiter der Forschungsgruppe Molekulare Genetik am Leibniz Institut für Alternsforschung zu den führenden Wissenschaftlern auf diesem Gebiet: Welchen Beitrag leisten die Gene und in welchem Ausmaß haben wir unser Altern selbst in der Hand?

 

Mo 25.02.2019: Prof. Dr. Franz Brümmer, Universität Stuttgart, Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme


Mo 25.03.2019: Prof. Dr. Petra Schwille, Max Planck Institut für Biochemie, Forschungsabteilung Molekulare und Zelluläre Biophysik