....... im Rosenstein

17.03.2012

Die Lange Nacht der Museen gehört zu den kulturellen Highlights in Stuttgart – und die aktuelle Sonderausstellung ist wie geschaffen dafür. Selten wurde das Thema SEX so vielfältig und vergnüglich dargestellt wie hier. Die Story ist altbekannt: Zuerst muss man sich finden, dann prüfen (wenn man ein Weibchen ist) und potentielle Konkurrenten aus dem Rennen werfen (wenn man ein Mann ist). Den eigentlichen Akt verbergen wir diskret in fünf Separes, die fünf ganz unterschiedliche Aspekte dieser immer gleichen Geschichte beleuchten. Das geht vom nur scheinbar harmlosen Blümchensex bis zu Sex & Crime. Und wer meint, damit sei die ganze Geschichte erzählt, der täuscht sich. Denn auch am „Tag danach“ versucht noch mancher sein Glück.
Manche scheinbar gesicherte Wahrheit gerät in dieser Ausstellung ins Wanken. Allen voran der Gemeinplatz, dass Schönheit weiblich und Macht männlich sei.
Der nächtliche Besuch erlaubt manches, was am Tag nicht geht: Flanieren Sie mit einem Gläschen Sekt bei stimmungsvoller Beleuchtung und den besten Love-Songs aller Zeiten durch das Museum und klinken Sie sich in eine der Kurzführungen zu ausgesuchten Themen ein, wenn Sie Bedarf an Aufklärung haben.


„SEX Revue...und ewig lockt die Libido“

Angeregt durch SEX im Schloss Rosenstein hat sich das „NN Theater“ Kirchentellinsfurt auf eine Expedition durch 2000 Jahre Literatur-Geschichte begeben. Was hat sich Homo sapiens einfallen lassen in puncto Liebe, Sex und Triebe? Herausgekommen ist dabei eine Sammlung aus Szenen, Gedichten, Zitaten und Songs – sämtlich geschrieben und veröffentlicht von allseits bekannten Literaten und Künstlern. Eine Revue, die an einem Ort spielt, an dem Fantasien und Realitäten direkt aufeinanderprallen: Im Lokal zum Blauen Wal.
Das NN Theater spielt für die Lange Nacht der Museen Ausschnitte aus seinem abendfüllenden Programm das speziell für die Sonderausstellung „SEX“ geschrieben wurde.

19.00 Uhr, 20.00 Uhr, 21.00 Uhr, 22.00 Uhr, 23.00 Uhr, 0.00 Uhr – Dauer 20 Minuten


Lange Nacht der Museen

17. März, 19-2h,
Eintritt: 16 Euro


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