museumSurfing

12.01.2017

Die Gesellschaft befindet sich im Umbruch und die Museen als deren „kulturelle Schaufenster“ mit ihr. Das Naturkundemuseum heißt Menschen aus anderen Kulturkreisen bereits seit dem Jahr 2015 mit verschiedenen kostenlosen Kennenlern-Angeboten willkommen.

Jetzt haben das Haus der Geschichte Baden-Württemberg, die Staatsgalerie, das Lindenmuseum und das Naturkundemuseum eine gemeinsame Initiative gestartet: Die Museen wollen noch stärker zu Begegnungsräumen für interkulturellen Austausch werden und sich umfassender mit Kulturvereinen, Freundeskreisen, anderen Kultur- und Bildungseinrichtungen, Verbänden und der Stadt vernetzen.

Eine inter-museale Projektgruppe, seit Mitte August 2016 verstärkt von der Islamwissenschaftlerin und Germanistin Eva Kirchner, knüpft hier die Fäden.

Das erste gemeinsame Angebot: In Kooperation mit dem Projekt „Sprachpaten 2“ der Universität Stuttgart erkunden beim „museumSurfing“ junge Erwachsene mit und ohne Fluchterfahrung in Sprachtandems zusammen die Museen. Im Vordergrund steht neben dem Spracherwerb der Begegnungsaspekt und Austausch zwischen Studierenden der Universität Stuttgart und jungen Geflüchteten zu den vielfältigen Inhalten der Museen, die über Geschichte, Kunst und Kultur bis hin zu den ersten Spuren von Dinosauriern reichen.