Bernstein

Der Faszination von Bernstein kann sich kaum jemand entziehen, obwohl es sich dabei "nur" um Harz handelt, das Nadelbäume und manche Laubbäume zur Wundversiegelung produziert haben. Im Laufe von Jahrmillionen entwichen alle leichtflüchtigen Bestandteile und die übrig gebliebenen Fadenmoleküle verknoteten und verhakten sich untereinander. Nun erst ist es Bernstein: geruchsfrei, nicht klebrig, kurzzeitig stabil gegen Lösungsmittel und brennbar. Auf der letzten Eigenschaft beruht auch der Name. Die Bezeichnung kommt aus dem Niederdeutschen: Börnsteen = brennbarer Stein. Fast überall auf der Welt und in unterschiedlichen Abschnitten der Erdgeschichte wurde Bernstein gebildet. Entsprechend vielfältig sind seine chemischen Bestandteile und seine Farbvarianten, die durch Verwitterungsprozesse oder durch eingeschlossene Luftbläschen, Flüssigkeitströpfchen oder sonstige Verunreinigungen hervorgerufen werden. Für die Wissenschaft interessant ist weniger der Bernstein selbst. Wichtiger sind die in ihm eingeschlossenen Tiere und Pflanzen, sog. Inklusen, die in ihrer natürlichen Gestalt erhalten sind.

Harzlieferant des Dominikanischen Bernsteins

Harzlieferant des Baltischen Bernsteins

Brutfürsorge bei Ameisen

Massenfänge

Farberhaltung Käfer

Skorpion

Gecko

Vogelfeder