Brauner Jura

Aus der kurzen Zeit des oberjurassischen Posidonienschiefer-Meeres (knapp zwei Millionen Jahre) gibt es ungleich mehr Wirbeltierreste als im gesamten Braunen Jura (20 Millionen Jahre). Nur gelegentlich kamen beim Abbau der Erzflöze im Eisensandstein oder bei Großbaustellen einzelne Knochenreste oder Zähne von Reptilien und Fischen oder auch Schalen wirbelloser Tiere zum Vorschein.

Der Grund: Im gut durchlüfteten, flachen Braunjura-Meer wurden Kadaver und Schalentiere normalerweise durch Strömungen auseinandergerissen oder von Aasfressern zerstört.

Ausnahmen finden sich nur im Opalinuston, in dem die Tierleichen tief einsanken und so vor dem Zerfall bewahrt blieben. Bei einigen Ammoniten, wie Leioceras opalinum, blieb sogar die ursprüngliche Schale erhalten.

Weiterführende Informationen zur Geologie:
Brauner Jura vor 178 – 157 Millionen Jahren

Ammonit: Leioceras opalinum

Ammonit: Leioceras opalinum

Nautilide: Cenoceras

Riesen-Belemnit: Megateuthis gigantea

Seestern: Pentasteria

Muschel: Ctenostreon proboscideum

Krebs: Eryma mandelslohi