Buntsandstein

Gegen Ende des Erdaltertums veränderte sich das Gesicht der Erde stark. Durch tektonische Vorgänge gelangten Teile des heutigen Europas und somit auch Baden-Württembergs in subtropische Klimazonen. Gleichzeitig ließ intensiver Vulkanismus den Kohlendioxid-Gehalt der Atmosphäre ansteigen. Ein natürlicher Treibhauseffekt war die Folge. Beides – Tektonik und Klimawandel – ließ viele Pflanzen und Tiere allmählich aussterben. Während der Buntsandsteinzeit, mit der das Erdmittelalter beginnt, entstand eine „neue“ Tier- und Pflanzenwelt. Am Ende der Buntsandstein-Zeit – bevor das Muschelkalk-Meer auch Südwest-Deutschland überflutete – wurde die Landschaft zunehmend flacher. In dieser Zeit bildeten sich nach stärkeren Regenperioden flache abflusslose Seen, die nur vorübergehend bestanden und deshalb natürlich nur von wenigen Tierarten besiedelt waren. Sehr selten haben sich Reste dieser Fauna in Tonlinsen erhalten.

Weiterführende Informationen zur Geologie:
Buntsandstein vor 251 – 243 Millionen Jahren

Arizonasaurus

Chirotherium

Eocyclotosaurus

Koiloskiosaurus

Lagosuchus

Pleuromeia

Sclerosaurus armatus

Tanystropheus