Lebensräume der Erde: Polare Gebiete (Taiga, Tundra, Pole)

Jahreszeiten prägen das Leben fast überall auf der Erde. Am auffälligsten tun sie das aber jenseits des Polarkreises. Polartag im Sommer, Polarnacht im Winter – beides polwärts immer länger werdend. Im Polartag steht die Sonne zwar nie hoch am Himmel, sinkt aber auch nicht unter den Horizont. Sie können den Verlauf der Sonnenwanderung an der Längswand des Raum verfolgen. Wer sich etwas länger aufhält, erlebt auch die Polarnacht: Das Licht schwindet bis auf ein bläuliches Dämmern und dort, wo eben noch die Sonne leuchtete, erscheint jetzt die Farbenpracht des Polarlichtes.

  • Prägendes Element des Raumes ist ein großes Diorama, das fast ganz umwandert werden kann. Es zeigt den Übergang vom Fichtenwald der Taiga (besonders beeindruckend: das Elchpaar) zur baumlosen und von Flechten, Moosen und Zwergsträuchern dominierten Tundra mit den lang behaarten Moschusochsen.
  • Die Tundra ist die Heimat der berühmten Lemminge. Sie sehen, wie die bunten Wühlmäuse das Ökosystem beeinflussen (und von ihm beeinflusst werden) und was hinter der Mär vom kollektiven Selbstmord steckt.
  • Für die einen quälend, für die anderen einer der Gründe, im Sommer in die Tundra zu ziehen und dort seine Jungen großzuziehen: Insekten – hier: Stechmücken – können im kurzen arktischen Sommer enorme Populationen aufbauen.
  • Arktis und Antarktis: Ob man sich am Nordpol oder in der Nähe des Südpols der Erde befindet, verraten die Tiere sofort. Das Diorama eine robbenjagenden Eisbären versetzt uns in den hohen Norden, Pinguine und Krabbenfresser kommen nur auf der Südhalbkugel vor.

Eisbär

Königspinguin

Berglemming

Stechmücke