Vielfalt des Lebens: Säugetiere

Säugetiere sind mit über 5000 Arten zwar keine besonders artenreiche Gruppe, sind aber für uns Menschen besonders wichtig: Wir selbst sind Säugetiere und auch die meisten unserer Haus- und Nutztiere gehören zu dieser Gruppe. Auch ökologisch spielen die Säugetiere eine so wichtige Rolle, dass die vor 65 Millionen Jahren beginnende Erdneuzeit oft als „Zeitalter der Säugetiere“ bezeichnet wird [auch wenn wir, sieht man es weniger durch die menschliche Brille, eher im Zeitalter der Insekten leben].

  • Im Zentrum der Ausstellung stellen wir die Grundmerkmale der Säugetiere vor: Sie haben Fell und können ihre Körpertemperatur regeln. Sie legen keine Eier, sondern gebären „lebende“ Junge, die sie anfangs säugen. Sie haben verschiedenartige Zähne. Abgesehen von diesen Gemeinsamkeiten: Angepasst an ihre Lebensweise weisen Säugetiere sehr unterschiedliche Merkmal auf.
  • In den Wandvitrinen werden viele Ordnungen der Säugetiere ausführlich vorgestellt, insbesondere Insektenfresser, Rüsselspringer, Fledertiere, Nebengelenktiere, Schuppentiere, Nagetiere, Raubtiere und Huftiere.
  • Am Anfang dieses systematischen Überblicks stehen Schnabeltier und Schnabeligel. Die Besonderheiten dieser merkwürdigen Australier – insbesondere das Eierlegen und das Vorhandensein einer Kloake (also nur einer einzigen Öffnung am Körperende) – lassen sich nur evolutionsbiologisch über die Abstammung der Säugetiere von eierlegenden Vorfahren erklären.
  • Besonders interessant ist der Überblick über die Vielfalt der Beuteltiere, die weit über die bekanntesten Vertreter – Känguru und Koala – hinausgeht.

Schnabeltier

Vieraugen-Beutelratte

Flinkes Känguru und Skelett eines Hasenkängurus

Schädel von Beuteltieren und Plazentatieren

Dominikanischer Schlitzrüssler

Schuppentier

Wildkatze

Klippspringer