Lebensräume der Erde: Meere

Die Erde ist ein blauer Planet: Fast drei Viertel sind wasserbedeckt. Unter den zahlreichen Tieren der Weltmeere gehören die Wale sicher zu den faszinierendsten – der linke Innenhof des Schlosses ist überwiegend ihnen gewidmet, auch wenn er mit Weißem Hai und Leistenkrokodil zahlreiche weitere Highlights aufweist.

Überwältigend ist schon die schiere Größe mancher Walarten. Der im Museum „schwimmende“ Seiwal misst 13 m! Der große Bartenwal wird begleitet von einem wenig kleineren fossilen nahen Verwandten.

Als Säugetiere im Fischgewand zeigen Wale viele Besonderheiten: Ihre Arme sind zu Flossen umgebaut, Becken und Beine bis auf winzige Reste zurückgebildet. Den Hauptantrieb leistet die große, quer stehende Schwanzflosse (Fluke). Ganz ähnliche Problemlösungen hat die Evolution auch für Seekühe „entwickelt“, die zweite Säuger-Ordnung, die ausschließlich im Wasser lebt. 

Robben und Seeotter, ebenfalls hervorragende Schwimmer, sieht man dagegen ihre Säugetier-Natur noch deutlich an. Sie haben ein Fell und vier Beine – ein Kompromiss zwischen dem Leben im Wasser und dem Zwang zum Landaufenthalt wenigstens während der Fortpflanzungszeit.

Seekuh

Weißhai