Vielfalt des Lebens: Vögel

Man muss schon ins Innere der Antarktis reisen, um ein garantiert „vogelfreies“ Gebiet anzutreffen. Ansonsten gilt: Die Vögel sind mit etwa 10.000 Arten nicht nur die artenreichste Gruppe der Landwirbeltiere, sondern auch die vielfältigste. Das immer gleiche Grundprinzip – Federn, Flügel und Schnabel gehören dazu – wird dazu in faszinierender Weise variiert. Unser Überblick zeigt besonders bunte neben tarnfarbenen Vögeln, Vögel mit Spezialschnäbeln und -füßen, Schnellflieger und 'lahme Enten', Straußen- und Kolibrieier...

Was Sie im Vogelsaal – unter anderem – sehen können:

  • Archaeopteryx, der „Urvogel“ genannte kleine befiederte Saurier gibt, begleitet von einigen andere Fossilien, einen Hinweis auf die stammesgeschichtliche Herkunft der Vögel (die ja nicht vom Himmel gefallen sind).
  • Zwar waren bereits manche Dinosaurier befiedert. Heute aber sind Federn mit ganz ein exklusives Merkmal der Vögel. Dabei ist Feder nicht gleich Feder: Die Aufgabe bestimmt Form und Farbe.
  • Vögel können fliegen (jedenfalls fast alle). Ihre Flugkünste werden entscheidend vom Bau der Flügel beeinflusst. Flügelform, Schnabel und Beine/Füße verraten schon eine ganze Menge über Lebensweise und Lebensraum einer Art.
  • Der Afrikanische Strauß legt das größte Ei. Trotzdem ist die Legeleistung des Kolibris größer: Seine Eier sind im Vergleich zum Körper viel größer als Straußeneier! Vögel haben mehr als fünf Sinne: Erstaunlich ist vor allem ihre Fähigkeit, sich zu orientieren und zu navigieren.

Vogelskelett

Bekassine

Kolibri

Affenadler

Streifenkiwi

Vogelfelsen