Botanik

Das Herbarium des Staatlichen Museum für Naturkunde umfasst insgesamt 970 000 Einzelbelege. Davon entfallen auf:

  • Blütenpflanzen inkl. Farnpflanzen ca. 600 000
  • Moose ca. 140 000
  • Flechten ca. 100 000
  • Pilze ca. 120 000
  • Algen ca. 10 000

Wie viele andere Herbarien blickt auch unseres auf ein beachtliches Alter zurück: Die ältesten Belege stammen aus dem Jahr 1743. Damals bereiste J. G. Gmelin zusammen mit dem Tübinger Gärtner A. W. Martini im Auftrag des russischen Zaren Sibirien. Martini sammelte dabei eifrig Pflanzenmaterial, und ein Teil dieser über 250 Jahre alten Belege gelangte an das Königliche Naturalien Kabinett in Stuttgart, der Vorläuferinstitution unseres Museums.

Das derzeitige Herbar setzt sich zusammen aus einigen großen, älteren Sammlungen von Privatleuten wie F. Hegelmaier, R. Gradmann, K. Bertsch, G. von Martens, A. Mayer oder K. Müller, die überwiegend im württembergischen Raum, aber auch weltweit als Sammler tätig waren. Auch in neuerer Zeit kommen immer wieder wertvolle Sammlungen hinzu. Ferner wird sämtliches Belegmaterial der wissenschaftlichen Tätigkeit der derzeit in der Abteilung arbeitenden Botaniker in unserem Herbar hinterlegt. Es steht damit künftigen Untersuchungen oder Überprüfungen zur Verfügung.

Algen

  • Meeralge

  • Characeen

Blütenpflanzen

  • Patenobjekt Blütenpflanze

  • Patenobjekt Blütenpflanze

  • Patenobjekt Blütenpflanze

  • Patenobjekt Blütenpflanze

  • Patenobjekt Blütenpflanze

Moose

  • Thamnobryum rudolphianum

  • Sphagnum bocainense

  • Pterygophyllum lucens

  • Neckera pennata

  • Lobatiriccardia verdoornioides