Statut und Geschäftsordnung für das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart

Präambel

Das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart (nachfolgend SMNS) ist eine fachlich eigenverantwortlich geleitete Forschungs- und Bildungseinrichtung. Die gesellschaftspolitisch begründeten Aufgaben des SMNS liegen in einem Spannungsfeld mit den drei Eckpunkten

  • wissenschaftliche Erforschung der geologischen und biologischen Entwicklungsgeschichte,
  • Pflege und Mehrung der damit verbundenen wissenschaftlichen Sammlungen,
  • breite Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit mit naturwissenschaftlicher Ausrichtung.

Originäre und einzig von den Naturkundemuseen zu leistende Aufgabe ist die Verbindung von Forschung auf der Grundlage von eigenem und fremdem Sammlungsmaterial mit Wissensvermittlung durch Ausstellungen und Öffentlichkeitsarbeit. Die Ziele aller Aufgaben sind, naturwissenschaftliche Inhalte im räumlichen, zeitlichen und ökologischen Kontext kompetent zu erforschen, objektiv zu präsentieren und das Erbe der Natur zu schützen. Die gestellten Aufgaben werden unter Begleitung des "Gemeinsamen Beirats der Staatlichen Museen für Naturkunde Karlsruhe und Stuttgart" durchgeführt. Das SMNS ist bei der Lösung der gestellten Aufgaben dem vom International Council of Museums (ICOM) aufgestellten ,,Kodex der Berufsethik" sowie den von der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) aufgestellten "Regeln zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis" verpflichtet.

Das SMNS steht in der Tradition der 1791 gegründeten Naturaliensammlung, die ihrerseits auf die herzogliche Kunstkammer von 1600 zurückgeht. Heute ist das SMNS eine politisch neutrale Plattform für ein breites Spektrum naturwissenschaftlicher Themen. Dazu gehört über klassische naturkundliche Fragestellungen hinaus die Bewusstseinsbildung für wissenschaftliche Gegenwartsprobleme und Zukunftsaufgaben einschließlich ihrer gesellschaftspolitischen Relevanz. Dabei vermittelt das SMNS zwischen konkurrierenden Nutzungs- und Schutzanforderungen und nimmt in seinem Kompetenzbereich eine objektive, beratende Funktion wahr.

1. Rechtsstellung und Sitz

Das SMNS ist eine nachgeordnete Einrichtung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst BadenWürttemberg.
Sitz ist die Landeshauptstadt Stuttgart.

2. Bestandteile

Zum SMNS gehören das Museum am Löwentor, das Museum Schloss Rosenstein und externe Sammlungsräume.
Fachlich betreut werden folgende unter der Trägerschaft der jeweiligen Gemeinden stehende Zweigmuseen:

  • Federseemuseum Bad Buchau (Zoologie und Paläontologie)
  • Urmensch-Museum Steinheim an der Murr
  • Meteorkrater-Museum Steinheim am Albuch
  • Museum im Kräuterkasten in Albstadt-Ebingen
  • Brücken- und Urlurchmuseum Geislingen-Braunsbach
  • Heimatmuseum Trossingen
  • Hohenloher Urweltmuseum Waldenburg

3. Aufbau, Organisation

Das SMNS wird von einem Direktor1) geleitet.
Das SMNS ist in folgende Abteilungen gegliedert:

  • 3.1 Botanik
  • 3.2 Zoologie
  • 3.3 Entomologie
  • 3.4 Paläontologie, Geologie und Mineralogie
  • 3.5 Bildung- und Öffentlichkeitsarbeit
  • 3.6 Verwaltung / Zentrale Dienste

Zur Beratung bei der Koordination der Aufgabenwahrnehmung und Entwicklung der Naturkundlichen Museen wurde ein "Gemeinsamer Beirat der Staatlichen Museen für Naturkunde Karlsruhe und Stuttgart" eingerichtet, dessen Aufgaben in einer Geschäftsordnung geregelt sind.

3.0 Die Direktion

Der Direktor wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg nach Beratung und Empfehlung durch den Beirat bestellt.

Er vertritt das SMNS nach außen und ist für alle Belange des SMNS verantwortlich. Insbesondere vertritt der Direktor das SMNS im Beirat.

Der Direktor ist disziplinarischer Vorgesetzter aller Beschäftigten des SMNS. Ihm sind die Leiter der Abteilungen und der Verwaltungsleiter fachlich unterstellt.

Ihm obliegen im Besonderen:

  • die deutliche Profilbildung des SMNS durch Entwicklung von Sammlungskonzeption, Forschungsrahmenprogramm, Ausstellungsprogramm, Entwicklung des Bildungsauftrags, und das Erschließen von Möglichkeiten zur Kooperation mit dem Staatlichen Naturkundemuseum Karlsruhe und anderen Einrichtungen.
  • die Entscheidung in allen Personalangelegenheiten unter Beachtung der jeweils geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen, darunter die Bestellung von rechtlichen und administrativen Stellvertretern sowie im Einzelfall die Festlegung von Projektverantwortlichkeit.
  • bei der Besetzung der wissenschaftlichen Stellen und bei der Erstellung und Fortschreibung des Personalkonzeptes sowie der Funktionsbeschreibung ist zuvor die Stellungnahme des Beirats einzuholen. Zur Besetzung wissenschaftlicher Stellen ist vom Direktor ein spezifisches kollegiales Gremium einzusetzen. Dieses setzt sich aus kompetenten Mitarbeitern des SMNS und im Einzelfall aus mindestens einem externen, neutralen Mitglied aus einer fachverwandten Einrichtung zusammen. Der Direktor führt die Bewerbungsgespräche unter Beratung dieses Gremiums.
  • die Planung und Kontrolle des Haushalts in Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsleiter und den Abteilungsleitern.
  • die Förderung von Ausbau, Konservierung, Archivierung und wissenschaftlicher Erschließung der Sammlungsbestände entsprechend der Sammlungskonzeption. Diese ist in Kooperation mit den Leitern der Forschungsabteilungen zu erstellen, fortzuschreiben und dem Beirat zur Beratung vorzulegen.
  • die Erstellung und Fortschreibung eines mehrjährigen Forschungsrahmenprogramms in Kooperation mit den Leitern der wissenschaftlichen Abteilungen, das dem Beirat zur Beratung vorzulegen ist.
  • alle Grundsatzentscheidungen, im Besonderen jene über die Gestaltung des Museums, des Publikums- und Schaubereichs sowie der Öffentlichkeitsarbeit.
  • die Überwachung der Unabhängigkeit von Forschung, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit in enger Abstimmung mit den Abteilungsleitern. Sponsorengelder, die die wissenschaftliche Unabhängigkeit oder die Glaubwürdigkeit beeinträchtigen, werden nicht akzeptiert.
  • die regelmäßige Abhaltung von Dienstbesprechungen (mindestens einmal pro Monat), an der alle Abteilungsleiter, der Verwaltungsleiter und bei Bedarf der Vorsitzende des Personalrats sowie weitere Mitarbeiter teilnehmen.
  • die Abhaltung einer Versammlung aller Mitarbeiter des SMNS einmal jährlich.
  • die Berichtspflicht gegenüber dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und dem Beirat. Der Direktor hat den Jahresbericht dem Beirat zur Stellungnahme vorzulegen.

3.1 Abteilung Botanik

Forschungs- und Sammlungsbereiche sind die Pflanzen, Pilze und Blaualgen.

3.2 Abteilung Zoologie

Die Forschungs- und Sammlungsbereiche umfassen die heute lebenden Wirbellosen (exkl. terrestrische Arthropoden), Wirbeltiere sowie die Anthropologie.

3.3 Abteilung Entomologie

Die Entomologische Abteilung deckt die Forschungs- und Sammlungsbereiche heute lebender terrestrischer Arthropoden ab.

3.4 Abteilung Paläontologie, Geologie und Mineralogie

Forschungs- und Sammlungsbereiche sind die Dokumente der Erdgeschichte. Diese Abteilung übernimmt u.a. im Auftrag des Landesdenkmalamtes die Sicherung paläontologischer Bodendenkmäler und beantragt und überwacht Grabungsschutzgebiete.

3.1-3.4 Grundsätze und Aufgabenstellung der Forschungsabteilungen

Zusammensetzung. Die vier Forschungsabteilungen des SMNS setzen sich jeweils aus den Konservatoren, den spezifisch ausgebildeten Präparatoren, Volontären, Mitarbeitern mit Zeitverträgen sowie ehrenamtlichen Beauftragten zusammen. Jede Abteilung wird von einem fachkompetenten Abteilungsleiter, der zugleich Konservator für einen ihm zugeordneten Sammlungsteil ist, geleitet.

Ihm obliegen im Besonderen:

  • die Aufsicht über alle Mitarbeiter der Abteilung
  • die Profilbildung der Abteilung
  • die Mitwirkung bei Grundsatzentscheidungen über die Weiterentwicklung der Abteilung die Mitwirkung bei übergreifenden Ausstellungs- und Forschungsvorhaben
  • die regelmäßige Durchführung von Abteilungsbesprechungen
  • Die Wahrnehmung von Querschnittsaufgaben

Alle Konservatoren erfüllen ihre Aufgaben bezüglich Sammlungsarbeit und Forschung in eigener Verantwortung und dokumentieren dies im Jahresbericht. Die Präparatoren erledigen mit ihrer fachspezifischen Ausbildung und Erfahrung innerhalb der betreffenden Abteilungen die präparatorischen Aufgaben, dazu zählt auch Geländearbeit, Mithilfe bei der Sammlungsarbeit und -Inventarisierung, sowie die Mitwirkung bei der Vorbereitung und Gestaltung von Dauer- und Sonderausstellungen.

Präparations- und Konservierungstechniken, die Methodik der Sammlung, Ausbildung, wissenschaftliche Arbeit und wissenschaftliche Gemeinschaft, fachbezogene Bibliotheksteile und eigene öffentlichkeitsrelevante Aspekte sind charakteristisch und abteilungsspezifisch.

Sammlung. Die Sammlungen des SMNS sind ständig wachsende wissenschaftliche Datenbanken, die seit über 200 Jahren der Dokumentation, Darstellung und Erforschung der Entwicklungsgeschichte des Lebens und seiner Vielfalt dienen. Dabei ist ein besonderer Bezug zu Baden-Württemberg gegeben. Mit den Sammlungen ist die wissenschaftliche Bibliothek eng verbunden. Innerhalb jeder Abteilung ist den Konservatoren ein definierter Sammlungsteil zugeordnet. Dieser Sammlungsteil ist in enger Zusammenarbeit mit den Präparatoren in bestmöglichem Zustand zu bewahren und nachhaltig zu sichern (Kontrolle der baulichen, klimatischen und sicherheitstechnischen Bedingungen, Abwehr von Schädlingen), sowie planmäßig zu erweitern (eigene Aufsammlungen, Ankäufe, Schenkungen). Durch eigene wissenschaftliche Forschung und Bestimmungen ist auf einen Mehrwert hinzuwirken. Zudem sind die Sammlungen für die nationale und internationale Wissenschaftsgemeinschaft nach langfristigen und fachspezifisch üblichen Standards zu inventarisieren, zu erschließen und im wissenschaftlichen Leihverkehr sowie Gastwissenschaftlern vor Ort zur Verfügung zu stellen.

Forschung. Von den Konservatoren wird aktive Forschungstätigkeit, Kooperation auf nationaler und internationaler Ebene sowie eine über den eigenen Bereich hinausgehende positiv wirkende Vertretung der gesamten Ziele des SMNS erwartet. Die Forschungsthemen (insbesondere auf den Gebieten der biologischen Systematik, Phylogenie, Biogeographie, Stratigraphie, Morphologie, Evolutionsforschung und (Paläo)Ökologie) sind eigenverantwortlich wählbar, müssen aber in Zusammenhang mit den zugeordneten Sammlungsbeständen und innerhalb des Forschungsrahmenprogramms des SMNS stehen. Die Forschung erfolgt in Zusammenarbeit mit anderen nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen. Forschungsergebnisse sind mit hoher wissenschaftlicher Qualität in Fachzeitschriften zu veröffentlichen und auf Fachtagungen im In- und Ausland zu präsentieren. Forschungsergebnisse aus Einzelprojekten sind durch internationalen Austausch und Kooperationen möglichst in einen größeren Kontext zu stellen.

Ausstellungen. Den Konservatoren obliegt in enger Zusammenarbeit mit den Museumspädagogen die wissenschaftliche Konzeption von Ausstellungen. Die Realisierung geschieht in Kooperation mit den Präparatoren, der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und den zentralen Diensten.

Übrige Aufgaben. Das SMNS gibt eigene wissenschaftliche Zeitschriften heraus: Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde, Serie A Biologie) und Serie B (Geologie und Paläontologie), deren Redaktion wird von Konservatoren des Hauses unabhängig und eigenverantwortlich zusätzlich zu den übrigen Aufgaben übernommen. Einzelheiten sind im Redaktionsstatut festgelegt. Umfangreicher Tausch dieser Zeitschrift mit Fachzeitschriften anderer Institutionen trägt maßgeblich zum qualitativen und quantitativen Ausbau der Museumsbibliothek bei. Forschungsergebnisse sind auch populärwissenschaftlich zu präsentieren, z.B. durch allgemeinverständliche Publikationen (Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde, Serie C), durch abteilungsübergreifende Mitarbeit an den Ausstellungen des Hauses, durch Vorträge und durch Unterstützung von Presse- und Medienarbeit.

- Akademische Lehre als Nebentätigkeit liegt im Interesse des SMNS, solange die Kernaufgaben der Konservatoren darunter nicht leiden.

- Die Konservatoren haben fachspezifische Anfragen von außen kompetent zu beantworten, Bestimmungen durchzuführen, andere Dienststellen des Landes (z.B. Zoll, Naturschutz, Gesundheitsbehörden) zu unterstützen und in Fragen des Arten-, Biotop- und Geotopschutzes mitzuwirken. Interessierte Laien, Ehrenamtliche, Vereinigungen und Sponsoren sind nachhaltig an das SMNS zu binden.

3.5 Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit

Die Abteilung setzt sich aus den Sachgebieten Pressestelle, Museumsmarketing, Museumspädagogik, Bibliothek, Grafik und Fotografie zusammen. Die Abteilung ist in besonderem Maße für die Gestaltung und die Umsetzung der Museumsziele verantwortlich. Sie gestaltet aktiv in Zusammenarbeit mit den Forschungsabteilungen die öffentlichen Beziehungen des SMNS zu anderen Museen und Forschungsinstituten, weiteren Kommunikationsknotenpunkten sowie der Allgemeinheit. Die Abteilung gewährleistet eine offensive Kommunikationsarbeit. Sie wirkt aktiv bei der Konzept- und Dramaturgieentwicklung von Dauerausstellungen und Sonderausstellungen mit. Die Abteilung gewährleistet effizientes Ausstellungsmanagment mit öffentlichkeitsrelevanten Rahmenprogrammen, Veranstaltungsreihen und speziellen Werbekampagnen.

Der Abteilungsleiter koordiniert alle Bereiche der Öffentlichkeitsarbeit in enger Abstimmung mit Direktion, Verwaltung und den Forschungsabteilungen. Er pflegt im Besonderen die Verzahnung und Nachhaltigkeit aller öffentlichkeitsrelevanten Aktivitäten im SMNS.

Aufgabe des Pressereferenten ist die regelmäßige Information von Presse, Funk und Fernsehen sowie der Ausbau der Medienkontakte.

Der Referent für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit ist für die Organisation von Veranstaltungen, Werbung, Sponsoring und Fundraising für Ausstellungen und Aktionen zuständig.

Gemäß dem Bildungsauftrag des SMNS sind die Museumspädagogen in enger Zusammenarbeit mit den Fachwissenschaftlern an der Konzeption von Ausstellungen beteiligt. Sie erarbeiten didaktische Programme für Dauerausstellungen, Sonderausstellungen sowie spezielle Fortbildungskurse. Dafür benötigen sie eine fachspezifische wissenschaftliche Ausbildung.

Aufgabe der Bibliothekare ist es, die Grundlagen effizienter Forschungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu gewährleisten. Die Bibliothekare erwerben und erschließen die von den Konservatoren ausgewählte wissenschaftliche Literatur. Sie beschaffen für Mitarbeiter nicht vorhandene Literatur mittels Orts- und Fernleihe. Der Schriftentausch der Stuttgarter Beiträge für Naturkunde (Serie A-C) mit Publikationen fachverwandter, nationaler und internationaler Einrichtungen wird organisiert. Die Bibliothek ist Teil des Südwestdeutschen Bibliotheksverbundes (SWB) und kooperiert bei der Zeitschriftenerfassung in der bundesweiten Zeitschriftendatenbank (ZDB).

Die Grafiker und Fotografen gewährleisten eine professionelle gestalterische Umsetzung der öffentlichkeitsrelevanten Produkte des SMNS.

3.6. Verwaltung / Zentrale Dienste

Aufgabe der Verwaltung ist es, die Ziele des SMNS in administrativer Hinsicht unter Beachtung der gesetzlichen, haushaltsrechtlichen und tarifvertragsrechtlichen Bestimmungen zu realisieren.

Außerdem erfolgt hier die Koordinierung der hausinternen Handwerksarbeiten sowie der Einsatz der Haus- und Reinigungsdienste.

Die Organisationseinheit Verwaltung / Zentrale Dienste umfasst die Bereiche:

  1. Haushalt/Haushaltsmanagement, Personalverwaltung, Informations- und Kommunikationssysteme, Aufsichtspersonal, sonstige Verwaltungsaufgaben und der Fahrdienst
  2. Haustechnik/Werkstätten, Hausverwaltung (Hausmeister), Reinigungsdienst

Der Verwaltungsleiter ist für die unter I bis II genannten Bereiche verantwortlich und dem Direktor berichtspflichtig.

Die unter II genannten Bereiche werden vom Betriebsingenieur koordiniert.

4. Schlussbemerkung

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sichert die Erfüllung der vorstehenden Aufgaben nach Maßgabe der verfügbaren Mittel.

Das Museum wird von der Gesellschaft zur Förderung des Naturkundemuseums in Stuttgart e. V. unterstützt. Laut Satzung vom 25.10.1984 ist der Direktor Kraft Amtes im Vorstand vertreten.

6. Schlussbestimmung

Dieses Statut tritt mit Wirkung vom 1.Januar 2004 in Kraft.
Das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart
Prof. Dr. Johanna Eder, Direktorin