Wüsten, Steppen und Savannen

Wüsten entstehen als Folge stabiler Hochdruckzonen im Bereich der Wendekreise ebenso wie im Inneren der Kontinente, weit entfernt vom mäßigenden Einfluss der Meere. Die Übergänge zu anderen Ökosystemen sind fließend. Nirgends ist das so deutlich zu sehen wie in Afrika, wo die Sahara im Süden zunächst in Trocken-, dann in Feuchtsavanne übergeht. 

  • Drei Sahara-Vitrinen stehen unter dem klassischen Überlebensthema in der Wüste: dem Wassermanagement. Unglaublich, welche Fülle von „Tricks“ und Strategien die Natur entwickelt hat!
  • Die afrikanischen Savannen, obwohl auf den ersten Blick eher karg wirkend, sind sehr produktive Ökosysteme. Vor allem wiederkäuende Huftiere sind hier in großer Vielfalt anzutreffen. Außerdem liegt hier die Wiege der Menschheit – ein Vormensch der Gattung Australopithecus ist deshalb in diesem Raum ebenfalls mit von der Partie. Wüsten entstehen als Folge stabiler Hochdruckzonen im Bereich der Wendekreise ebenso wie im Inneren der Kontinente, weit entfernt vom mäßigenden Einfluss der Meere. Die Übergänge zu anderen Ökosystemen sind fließend. Nirgends ist das so deutlich zu sehen wie in Afrika, wo die Sahara im Süden zunächst in Trocken-, dann in Feuchtsavanne übergeht. 
  • Die außertropischen Steppen ähneln auf den ersten Blick den Savannen. Allerdings sind sie weniger durch Trocken- und Regenzeiten als durch heiße Sommer und sehr kalte Winter geprägt. Die Saigaantilopen Innerasiens schützen sich durch ein dickes Winterfell gegen die extreme Kälte.
  • Auf hohen Beinen: Verstecke sind in Steppen und Savannen rar, schnelles Laufen bietet Überlebensvorteile sowohl für Jäger als auch für Gejagte. Viele Tiere haben lange Beine – und lange Hälse, um Gefahr rechtzeitig zu orten.

Lebensraum Wüste

Vormensch Australopithecus afarensis

Erdferkel

Hornviper

Triops