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Treffen am 7. März 2014: Vogelbestimmung

von Saskia am 17.03.2014 um 15:09:23

Heute machten wir uns bei wunderschönen Wetter auf in den Park um den Stimmen der Vögel zu lauschen. Stets begleitet vom Gesang der Kohlmeise, versuchten wir auch noch andere Stimmen wahrzunehmen. So gelang es uns einige Arten zu erspähen: 

  • Amsel
  • Buchfink
  • Kleiber
  • Haussperling
  • Mäusebussard
  • Star
  • Gartenbaumläufer
  • Wacholderdrossel
  • Dohle
  • Ringeltaube
  • Hohltaube
  • Teichhuhn
  • Blässhuhn
  • Zwergtaucher  und noch viele mehr

Insgesamt war dieser Tag sehr erfolgreich und er bot uns viele neue Erkenntnisse.

Treffen am 25. Oktober 2013: Baumpilze

von Uli am 25.10.2013 um 15:04:05

Beim heutigen Treffen haben wir uns entschlossen, die im September begonnene Pilzsuche fortzusetzen. Dieses Mal haben wir speziell nach Baumpilzen gesucht und haben dazu zahlreiche der alten Baumbestände kontrolliert. Alle gefundenen Pilze haben wir fotografiert und notiert, an welchen Baumarten sie gewachsen sind. Aufgenommen haben wir auch alle Pilze, die in unmittelbarer Nähe der Stammbasis wuchsen. Natürlich haben wir auch Totholz abgesucht. Dabei war insbesondere der große Buchenstamm ergiebig, der schon seit einigen Jahren in der Nähe des Pumpsees liegt. Zwar ist die Rinde erst zu seinem kleinen Teil abgeplatzt, sein Holz befindet sich aber teils schon stark in Zersetzung. Dazu tragen sicher auch die fast zentimeterdicken Bohrgänge (von Käferlarven?) bei, die das Holz durchziehen. (Außerdem - auch wenn das hier nichts zur Sache tut - lag ein ziemlich gammeliger Feldhasenkopf auf dem Stamm; ziemliches Rätselraten, wie der da hin kam).

Die Exkursion hat unsere Zeit ziemlich beansprucht, zum Bestimmen sind wir nicht mehr gekommen.

Auffällig war für uns, dass die meisten Pilze, die wir gefunden haben, an Eichen (Quercus cerris) und Buchen (Fagus sylvatica) vorkamen. Eine Art auch an Esche (Fraxinus excelsior). Die anderen Baumarten waren ziemlich pilzfrei. Benni warnte aber vor zu schnellen Schlüssen: Vielleicht haben auch die anderen Baumarten Pilze, die aber zu anderer Jahreszeit fruchten? Das müssen wir im Auge behalten!

Wir hatten zum Schluss auch noch das Vergnügen, auf der Treppe in der Sonne sitzend die Muffins zu verspeisen, die Stefan für uns gebacken hat  - danke, Stefan! Nach vielen Jahren BioForum kann er jetzt nicht mehr teilnehmen, weil er mit dem Studium begonnen hat.

Treffen am 13. September 2013: Pilze

von Uli am 24.09.2013 um 08:00:14

Das erste Treffen nach den Sommerferien nutzten wir, um uns einer bisher ganz vernachlässigten Gruppe zu widmen: den Pilzen.

Nach einer kleinen theoretischen Einführung im Schulraum - was ist eigentlich ein Pilz? - versuchten wir unser Glück im Gelände. Sehr viele Arten fanden wir nicht und die Arten, aber wir bekamen einen ersten Eindruck von Standorten und Formenvielfalt. Bei der anschließende Untersuchung der gesammelten Stücke im Schulungsraum ging es hauptsächlich um grundsätzliche Merkmale der Pilze, insbesondere im die vielen Möglichkeiten, durch Oberflächenvergrößerung die Menge der produzierten Sporen zu vervielfachen.

Zwei leichter bestimmbare, auffällige Arten (> Bilder) sind der Glänzende Lackporling (Ganoderma lucidum) und der Tropfende Schillerporling (Inonotus dryadeus).

Ganoderma lucidumInonotus dryadeus

Treffen am 2. August 2013: Plankton

von Uli am 24.09.2013 um 07:29:19

Bei wolkenlosem Himmel und ziemlicher Hitze schien uns heute die Beschäftigung mit kühlem Wasser sinnvoll. Mit Planktonnetzen holten wir uns Proben aus dem Rondell vor dem Schloss und dem kleinen Bassin im Rosengarten und werteten sie im Schulraum aus.

Rondell (Freies Wasser // Boden)

  • Wasserfloh: sehr viele, meist sehr kleine, kaum erwachsene Individuen // in Bodennähe weniger, aber größere
  • Hüpferlinge: keine // in einigen Proben mehrere
  • Muschelkrebs: einzelne // in Bodennähe mehr größere Individuen
  • Eintagsfliegenlarven: wenige kleine Larven // zahlreich, größere Individuen
  • Köcherfliegenlarven: mehrere, in weichen Algenköchern // am Boden etwas zahlreicher
  • Zuckmückenlarven: wenige (rote und weiße) // am Boden etwas zahlreicher
  • Ruderwanze: sehr viele, meist Larven // am Boden weniger
  • Wasserläufer: wenige, Larven und adulte // 0
  • Käferlarve (räuberisch): wenige

Bassin (Freies Wasser // Rand und Boden)

  • Wasserfloh: viele, meist sehr kleine, kaum erwachsene Individuen // in Bodennähe viele große, teils mit Dauereiern
  • Hüpferlinge: keine // wenige
  • Muschelkrebs: viele // in Bodennähe sehr viele
  • Eintagsfliegenlarven: 1 Larve // wenige 
  • Köcherfliegenlarven: wenige // mehrere
  • Zuckmückenlarven (rot): 1 // häufig
  • Zuckmückenlarven (weiß): 0 // mehrere 
  • Ruderwanze: wenige // wenige
  • Wasserschnecke (Radix ovata?): 0 // 1

Hauptunterschiede zwischen diesen beiden Wasserbecken:

  • Höhere Dichte im Bassin im Rosengarten 
  • Viel mehr Muschelkrebse im Bassin im Rosengarten
  • Mehr Zuckmückenlarven im Bassin
  • Weniger Eintagsfliegenlarven und viel weniger Ruderwanzen im Bassin

Treffen am 5. Juli 2013: Gräser

von Uli am 02.08.2013 um 07:46:00

Mit der Botanikerin Anette Rosenbauer - sie arbeitet in der Abteilung Botanik des Naturkundemuseums - haben wir uns die Gräser vorgeknöpft. Das hatten wir schon einmal vor zwei Jahren gemacht; damals war es einfacher, weil die Gräser alle in Blüte standen. Dieses Mal war es schon etwas kniffliger und ohne die Hilfe von Anette Rosenbauer wären wir vermutlich nicht überall zum Ziel gekommen.

Wir konnten folgende Grasarten identifizieren:

  • Arrhenatherum elatius (Glatthafer)
  • Bromus inermis (Unbegrannte Trespe)
  • Bromus sterilis (Taube Trespe)
  • Cynosurus cristatus (Kammgras)
  • Dactylis glomerata (Gewöhnliches Knäuelgras)
  • Dactylis polygama (Wald-Knäuelgras)
  • Elymus repens (Kriechende Quecke)
  • Holcus mollis (Weiches Honiggras)
  • Hordeum murinum (Mäusegerste)
  • Lolium perenne (Weidelgras)
  • Poa pratense (Wiesen-Rispengras)
  • Phleum pratense (Wiesen-Lieschgras)

Treffen am 11. Januar: Knospen von Bäumen

von Uli am 17.01.2013 um 14:49:50

Bei diesem Treffen haben wir uns zunächst nochmal die wichtigsten Merkmale bei der Bestimmung von Knospen ins Gedächtnis gerufen (und uns tatsächlich noch an die meisten erinnert): Form, Farbe, Stellung am Zweig, Knospenschuppen (Zahl, Stellung, Form, Farbe, Behaarung)...

Anschließend haben wir bei einer Runde im Park überprüft, welche Bäume wir noch an den Knospen erkennen - das ging noch ganz gut.

Den Hauptteil bildete heute eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Innenleben einer Kastanienknospe. Wir haben Außenansichten, Längs- und Querschnitte gezeichnet und versucht, das Beobachtete auch zu deuten - gar nicht so einfach angesichts des kompakt gefalteten Innenlebens einer solchen Knospe.

Treffen am 7. Dezember 2012: Vogelbestimmung

von Uli am 17.01.2013 um 14:44:58

Das Dezember-BioForum fand nicht im Park, sondern im Museum ab. Da inzwischen viele Nachwuchsforscher zum BioForum gestoßen sind, haben wir uns entschlossen, nochmal einen Theoriekurs zur Vogelkunde einzulegen. Auch die "Allerweltsvögel" des Rosensteinparks sind nicht immer leicht zu bestimmen. Mit Präparaten aus der Museumssammlung haben wir versucht, uns die wichtigsten Merkmale vieler Arten einzuprägen.

Eine wichtige Rolle bei der Bestimmung spielen die Stimmen. Wir sind in der Artenkenntnis inzwischen schon ein ganzes Stück weiter gekommen. Trotzdem  heißt es hier: Immer wieder üben, um sich die Stimmen auch sicher einzuprägen.

Treffen am 2. November 2012: Vogelbeobachtung

von Uli am 07.11.2012 um 09:59:04

Heute haben wir uns nach zwei Treffen mit konzentrierter Bestimmungsarbeit an Pflanzen wieder eine entspannende Runde durch den gesamten Rosensteinpark gegönnt. Das Wetter kühl, bewölkt, etwas windig, aber trocken; erst ganz zum Schluss haben uns ein paar Tropfen erwischt.

Wichtig ist, immer mehr Routine im Ansprechen der Vogelarten zu entwickeln. Auch Vögel, die man nicht perfekt aus wenigen Metern Entfernung sieht, lassen sich oft bestimmen. Sein langsamser flapsiger Flugstil verrät den Eichelhäher zum Beispiel bereits aus großer Entfernung - das konnten wir heute gut beobachten. Auch die allgegenwärtigen Ringeltauben waren gute Studienobjekte, vor allem im Hinblick auf die Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit von Merkmalen, je nachdem, in welchem Licht man die Vögel sieht.

Die Vogelbestimmung nach Lautäußerungen macht ebenfalls Fortschritte, selbst wenn man zu dieser Jahreszeit natürlich keine Gesänge mehr hört, sondern auf die Rufe zurückgreifen muss. Hier hilft nur immer wieder hören - üben - hören - einprägen - bis man dann sicher ist. Ohne Vogelstimmenkenntnis hätte unsere Liste heute jedenfalls sehr viel dürftiger ausgesehen. Immerhin haben wir bei der großen Runde bis zum Löwentor insgesamt 22 Arten beobachtet.

  • Höckerschwan: 1 (Pumpsee)
  • Stockente: ca 15 (Pumpsee)
  • Reiherente: 1 Männchen (Pumpsee)
  • Teichhuhn: ca 5 (Pumpsee)
  • Blässhuhn: ca 10 (Pumpsee)
  • Straßentaube: ca 30
  • Ringeltaube: ca 50
  • Grünspecht: 2 (davon 1 Weibchen bestimmt)
  • Buntspecht: mind. 2
  • Rotkehlchen: 1 (Gebüsch bei der Meierei)
  • Amsel: ca 5
  • Wacholderdrossel: ca 10
  • Kohlmeise: ca 10
  • Blaumeise: ca 10
  • Kleiber: 2
  • Gartenbaumläufer: 1
  • Eichelhäher: 3
  • Rabenkrähe: ca 80
  • Star: ca 5
  • Haussperling: ca 30 (v.a. Wilhelma und Meierei)
  • Buchfink: ca 25
  • Stieglitz: 2 (überfliegend)

Am Spätnachmittag kamen dann noch ein paar Saatkrähen und Dohlen zum Schlafen in die Kastanien der Salucci-Allee.

Treffen am 5. Oktober 2012: Gehölze (Gebüsche)

von Uli am 07.11.2012 um 09:58:36

Bei unseren Bestimmungsarbeiten haben wir uns bisher entweder auf die krautigen Pflanzen oder auf die Bäume konzentriert - die Sträucher haben wir vernachlässigt.

Sträucher gehören allerdings auch nicht zu den typischen Elementen des Rosensteinparks. Er ist ja weitgehend durch Wiesen und Baumgruppen gekennzeichnet. Gegen das Umland ist er allerdings durch einen dichteren Baumgürtel mit Gebüschen abgegrenzt. Das war, wie aus frühen Plänen zum Park hervorgeht, "schon immer" so und schützt den Park bis heute wenigstens ein wenig vor Lärm und dem Blick auf Straßen und Häuser.

Wir haben kleine Zweige, Blätter und (wenn vorhanden) auch Früchte gesammelt und im anschließend im Schulraum die Arten bestimmt.   

Jan stellt bei Gelegenheit die Bilder auf die Website. Die Artensteckbriefe teilen wir uns auf, ich schreib dahinter, wer was macht.

  • Holunder (Sambucus nigra) [Uli]
  • Kornelkirsche (Cornus mas)  [Uli]
  • Roter Hartriegel (Cornus sanguinea)  [Franzi] 
  • Liguster (Ligustrum vulgare)  [Stefan] 
  • Weißdorn (Crataegus)  [Stefan] 
  • Schlehe (Prunus spinosa)  [Saskia] 
  • Schneebeere (Symphoricarpos)  [Franzi]
  • Eibe (Taxus baccata)  [Franzi]
  • Birne (Pyrus malus) (nur eine einzelner junger Baum)  [Franzi]
  • Kirschlorbeer (Prunus laurocerausus)  [Stefan] 
  • Bittersüßer Nachtschatten (Solanum dulcamara)  [Franzi]

Außerdem konnten wir am Hang in der Nähe des alten Tunneleingangs sich sonnende junge Eidechsen beobachten und Fotografieren, vermutlich Mauereidechsen. Saskia will den Steckbrief machen, sobald Jan das Bild auf die Website gestellt hat.

Treffen am 7. September 2012: Pflanzenbestimmung

von Uli am 07.11.2012 um 09:58:00
Heute wieder ein klassischer Arbeitstag: Sammeln von Pflanzen, die uns in unserer Artenliste noch fehlen, bestimmen im Schulungsraum, fotografische Dokumentation.

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