Dr. Christian König

Käfer - Coleoptera

2004-2010 

  • Biologiestudium (Universität Hohenheim) Hauptfach: Zoologie, Nebenfächer: Tierökologie, Parasitologie
  •  Diplomarbeit am Institut für Zoologie, Fachgebiet Tierökologie an der Universität Hohenheim bei Prof. Dr. Johannes L.M. Steidle. Titel: Untersuchungen an Schnellkäfern der Gattung Idolus (Coleoptera: Elateridae).

 

Seit Februar 2010

  • Dissertation „Die Evolution von Sexualpheromonen als Faktor der Artaufspaltung am Beispiel neu entdeckter Arten der Schnellkäfergattung Idolus an der Universität Hohenheim bei Prof. Dr. Johannes L.M. Steidle.

 

Januar 2011- Januar 2013

  • Landesgraduiertenförderung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

 

Seit Mai 2013

  • Wissenschaftlicher Volontär am Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart, Abteilung Entomologie.

 

September 2015 - März 2016

  • Kommissarischer Kustos für Käfer am Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart, Abteilung Entomologie.

 

Seit April 2016

  • Ehrenamtliche Mitarbeit in der entomologischen Sammlung

Projekte

Schnellkäfer der afrotropischen Region

Das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart beherbergt eine große Anzahl an Schnellkäfern aus der afrotropischen Region. Für diese Region ist so gut wie keine Literatur für die Bestimmung  auf Artniveau vorhanden. Mit vorhandener Literatur soll versucht werden, die Tiere so weit wie möglich zu bestimmen. Im Weiteren werden einzelne Gruppen genauer behandelt, gegebenenfalls neue Arten beschrieben und in die Sammlung des Museums integriert.


Beschreibung neuer Arten der Schnellkäfergattung Idolus 

In vorausgegangenen Untersuchungen über die Sexualpheromone der Gattung Idolus stellte sich heraus, dass in Europa mindestens fünf Arten vorkommen. In der Literatur sind bisher nur die Arten I.adrastoides im Kaukasus sowie I. picipennis im übrigen Europa aufgeführt. Neben den Unterschieden in den Sexualpheromonen sollen die Arten auch über morphologische Merkmale sowie über Sequenzen des mitochondrialen Gens Cytochromoxidase I aufgetrennt werden.


Verbreitung einzelner Schnellkäferarten auf die drei europäischen Halbinseln

Durch den Wechsel von Warm- und Kaltzeiten hat sich immer wieder die Verbreitung der europäischen Flora und Fauna geändert. Während den Kaltzeiten dienten die drei europäischen Halbinseln vielen Tieren und Pflanzen als „Glacial-Refugia“. Durch die geographischen Trennungen während den Kaltzeiten konnten neue Arten entstehen und sich nach den Kaltzeiten wieder in Mitteleuropa ausbreiten. Anhand von ausgewählten Schnellkäferarten soll überprüft werden, ob es morphologische Unterschiede innerhalb einzelner Arten gibt, wenn man Tiere der drei Halbinseln miteinander vergleicht.