Wirbellose aus Erdaltertum und Trias (Ansprechpartner: PD Dr. M. Rasser)

Sammlungsbestand und Schwerpunkte:

Etwa 25.000 Objekte aus dem Erdaltertum (vor allem Korallen, Nautiliden, Brachiopoden, Trilobiten und Seelilien und in geringem Umfang Muscheln sowie Schnecken) und 70.000 Objekte aus dem älteren Erdmittelalter (Trias), speziell Kopffüßer (Ceratiten und Nautiliden), Muscheln, Schnecken, Brachiopoden und Stachelhäuter (Seelilien, Seesterne und Seeigel) aus dem Muschelkalk und Muscheln aus dem Keuper von Baden- Württemberg sowie Fossilien (Korallen, Muscheln, Schnecken, Ammonoideen, Brachiopoden und Stachelhäuter) aus der alpinen Obertrias.

Bedeutung der Sammlung:

Erdaltertum: Bedeutende Belegsammlungen von den klassischen, z.T. nicht mehr zugänglichen Fundpunkten in Europa, vor allem aus Deutschland. Erwähnenswerte Spezialsammlungen stammen aus dem Unterdevon von Bundenbach / Hunsrück und dem Mitteldevon der Eifel.

Älteres Erdmittelalter (Trias): Umfangreichste Spezialsammlung aus dem Muschelkalk und Keuper Baden-Württembergs. Große Vergleichssammlungen von zahlreichen Fundpunkten in Mitteleuropa. Spezialsammlungen von vielen klassischen Fundpunkten aus den Alpen, vor allem aus der Mittel- und Obertrias der Dolomiten. Etwa 1000 Typen und Abbildungsoriginale. Historische Spezialsammlungen, darunter die von Friedrich von Alberti (1795 - 1878). Sie enthält vor allem Fossilien aus dem Muschelkalk und Keuper Württembergs mit den Originalen und Typen zu Alberti's Veröffentlichungen (Friedrich von Alberti 1826: Die Gebirge des Königreichs Würtemberg; Friedrich von Alberti 1834: Beitrag zu einer Monographie des Bunten Sandsteins, Muschelkalks und Keupers und die Verbindung dieser Gebilde zu einer Formation).

Wirbellose aus dem Jura und der Kreide (Leiter: Dr. G. Schweigert)

Sammlungsbestand und Schwerpunkte:

Etwa 400.000 Objekte aus dem Unterjura (speziell Südwestdeutschland); etwa 500.000 Objekte aus dem Mitteljura (speziell Südwestdeutschland); etwa 400.000 Objekte aus dem Oberjura (speziell Schwäbische Alb); etwa 10.000 Objekte aus der Kreide (Europa, Vorderer Orient); etwa 8.000 Typen und Originale.

Bedeutung der Sammlung:

Herausragend sind genau horizontiert aufgesammelte Faunen aus dem Jura Südwestdeutschlands (besonders Ammoniten), deren Untersuchung u.a. eine verfeinerte Datierung und Stratigraphie des Juras ermöglicht, sowie neue Erkenntnisse zur Evolution der Ammoniten liefert. Bedeutend sind auch fossile Korallen und ihre Begleitfauna aus dem Oberen Weißen Jura, die eine Rekonstruktion jurazeitlicher Riffgemeinschaften erlauben. Einzigartig sind die zahlreichen neuen Funde aus dem oberjurassischen Plattenkalk von Nusplingen, das mittlerweile mit zu den bedeutendsten Fossilfundstellen Süddeutschlands gerechnet werden kann. Eine große Sammlung von Wirbellosen aus dem Posidonienschiefer (Oberer Schwarzer Jura) belegt die Bedeutung der Fundstelle von Holzmaden und Umgebung. Die Originalesammlung umfaßt als Schwerpunkt 1.030 Belege zu verschiedenen Arbeiten (1845-1888) von F.A. Quenstedt.

Wirbellose aus dem Känozoikum (Leiter: PD Dr. M. Rasser)

Sammlungsbestand:

Etwa 1,300.000 Objekte.

Bedeutung der Sammlung:

Die Sammlung umfasst hauptsächlich Weichtiere (Schnecken und Muscheln), sowie Insekten. Andere Wirbellose, wie Stachelhäuter (Seeigel, Seesterne), Krebse, Korallen und Schwämme, sind wesentlich geringer vertreten. Die Mollusken des Tertiärs und vor allem des Quartärs haben schon große Ähnlichkeit mit heutigen Formen. Aus der Kenntnis der Umweltansprüche heutiger Mollusken werden ihre fossil überlieferten Verwandten zum Teil zu wichtigen Umweltindikatoren. Dies gilt speziell für das Eiszeitalter mit seinen starken Klimaschwankungen. Gute Aufschlüsse im Tertiär und Quartär sind seltener als in Trias und Jura und bestehen oft auch nur kurzfristig. Viele Aufsammlungen stellen deshalb wichtige, nicht reproduzierbare Dokumente der jüngeren Erdgeschichte dar.

Mikrofossilien (Ansprechpartner: Dr. G. Schweigert)

Sammlungsbestand und Schwerpunkte:

Etwa 1.000.000 Objekte bzw. Serien. Die Proben stammen vor allem aus dem Keuper, Jura und Tertiär von Süddeutschland, sowie aus der Trias der Alpen. Sie enthalten z.B. Einzeller, deren Skelett aus Kalk oder Kieselsäure besteht (Foraminiferen, Radiolarien), Muschelkrebse (Ostracoden), Schwammnadeln, isolierte Skelettelemente von Stachelhäutern oder Zahnelemente von Conodontentieren.

Bedeutung der Sammlung:

Der Grundstock der Sammlung umfaßt vor allem Proben aus dem Schwäbischen Jura und seinem Vorland. Diese Belegsammlung stammt von klassischen Fundpunkten, die mittlerweile nicht mehr zugänglich sind. Den größten Teil davon trug vor allem K. Feifel in den Jahren von 1930 bis 1950 zusammen. Zusätzlich wurden in den vergangenen Jahrzehnten gezielt horizontierte Proben aus Typusprofilen aufgesammelt und aufbereitet, wie z.B. aus dem Aalenium (Mittlerer Jura) von Aalen oder dem Pliensbachium (Unterer Jura) vom Pliensbach bei Zell unter Aichelberg, von der Wutach und aus dem Mittelmiozän (Tertiär) des Steinheimer Meteorkraters. Diese Probenserien sind durch die Begleitfauna genau datiert, und sind deshalb für die weitere Forschung wichtige Referenzproben. Zum Teil wurde das Material von Mitarbeitern des Museum wissenschaftlich bearbeitet (davon sind in den Stuttgarter Beiträgen zur Naturkunde erschienen: Hohenegger 1981, Janz 1992, 1994, 1997, Riegraf 1984, Harloff 1993, Harloff und Jäger 1994, Zügel et al 1998). Das Belegmaterial kann jederzeit im Rahmen von Forschungen erneut untersucht werden.

Fossile Pflanzen (Leiterin: PD Dr. A. Roth-Nebelsick)

Sammlungsbestand und Schwerpunkte:

Etwa 25.000 Objekte, vor allem Landpflanzenreste vom Devon (Erdaltertum) bis zum Pleistozän (Erdneuzeit) aus Mitteleuropa, darunter etwa 1.500 Typen und Abbildungsoriginale. Besondere Schwerpunkte bilden Pflanzenreste aus der Trias, dem Jura, dem Jungtertiär und dem Quartär von Württemberg. Näheres siehe Typenkatalog: Csaki, Ch. und Urlichs, M. (1985): Typen und Originale im Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart - Paläobotanik.-- Stuttgarter Beitr. Naturk., B, Nr. 114.

Aufsammlungen an klassischen Fundstellen in Baden-Württemberg.

Bedeutung der Sammlung:

Sie umfasst umfangreiches Material aus dem Keuper Württembergs, dem Oberjura von Nusplingen (Schwäb. Alb), dem Oligozän von Frauenweiler bei Wiesloch, dem Miozän des Randecker Maars und des Steinheimer Beckens, sowie von verschiedenen Fundpunkten aus Oberschwaben (z.B. Engelswies bei Meßkirch) und aus den pleistozänen Travertinen von Stuttgart. Außerdem sind von Lokalitäten außerhalb Baden-Württembergs mit die bedeutendsten Spezialsammlungen aus dem Pliozän von Sessenheim (Elsass) und Willershausen am Harz vorhanden.

Fische (aus allen Erdzeitaltern); Amphibien, Reptilien, Vögel (Erdneuzeit) (Leiterin: Dr. Erin Maxwell)

Sammlungsbestand und Schwerpunkte:

Fische Etwa 39.000 Objekte.

Amphibien Etwa 4.000 Objekte.

Reptilien Etwa 16.000 Objekte.

Vögel Etwa 5000 Objekte.

Bedeutung der Sammlung:

Die ältesten Objekte der Sektion sind in dem bereits 1777 erschienen Katalog des Frankfurter Arztes Pasquay aufgeführt, dessen Sammlung später nach Stuttgart gelangte. Dieser eher wissenschaftshistorisch interessante Altbestand ist dann im 19. und 20. Jahrhundert durch umfangreiche Zugänge erweitert worden. Die Sammlung enthält heute neben Typen und Originalen zu zahlreichen Publikationen auch Originale zu dem 1833 bis 1844 erschienen paläoichthyologischen Grundlagenwerk von Louis Agassiz, "Recherches sur le poisson fossiles".

Der regionale Schwerpunkt der Sammlung liegt in Baden-Württemberg. Die Sammlung bildet damit eine wichtige Grundlage für jeden, der sich mit der Paläontologie Baden-Württembergs beschäftigt. Sie enthält wichtige Belegstücke für die Systematik der entsprechenden Tiergruppen. Die Bestände werden durch verschiedene Spezialsammlungen von außerhalb des Bundeslandes ergänzt.

Amphibien, Reptilien, Vögel (Erdaltertum, Erdmittelalter) (Leiter: Dr. Rainer Schoch)

Sammlungsbestand und Schwerpunkte

Über 80.000 Objekte (speziell Saurier des württembergischen Buntsandsteins, Muschelkalks, Keupers und des Posidonienschiefers), daneben zahlreiche Saurier-Funde aus aller Welt.

Sammlungsschwerpunkte

Baden-Württemberg

Buntsandstein: Riesenamphibien, Giraffenhalsechsen

Muschelkalk: Meeresechsen (Nothosaurier, Pflasterzahnsaurier, Ichthyosaurier)

Keuper: Riesenamphibien, räuberische Landreptilien (Rauisuchier), Schildkröten, Aetosaurier, Phytosaurier und Dinosaurier (Plateosaurus, Sellosaurus, Procompsognathus, Halticosaurus)

Posidonienschiefer: Ichthyosaurier, Plesiosaurier, Meereskrokodile, Brückenechsen

Oberjura: Meereskrokodile

Aus anderen Fundgebieten

Jurassische und kretazische Dinosaurier aus den USA.

Säugetier-Urahnen aus Südafrika und Südamerika.

Trias-Reptilien aus den USA, Südamerika, Südafrika, Russland.

Permische und karbonische Amphibien aus Deutschland

Bedeutung der Sammlung

Eine der weltweit größten und bedeutendsten Sammlungen von Amphibien und Reptilien des Erdmittelalters. Sie enthält u. a. einige der ältesten Schildkröten und Dinosaurier der Erdgeschichte, die größten bekannten Amphibien (Mastodonsaurus), zahlreiche vollständige Plesiosaurier (Paddelechsen), Ichthyosaurier (Fischechsen) mit Embryonen, sowie den historisch ältesten Ichthyosaurierfund überhaupt, aus dem Jahr 1749.

Säugetiere (Tertiär) (Ansprechpartner: Dr. R. Schoch)

Sammlungsbestand und Schwerpunkte:

Etwa 70.000 Objekte (Schwerpunkt bei den Fundstellen Baden-Württembergs).

Bedeutung der Sammlung:

Herausragend sind die miozänen Funde von Steinheim, Langenau und Ulm, bedeutende Funde aus dem Alttertiär von Ägypten (Fayum), der Isle of Wight (Großbritannien) und den Badlands des amerikanischen Mittelwestens sowie aus dem Jungtertiär von Samos und Peru.

Stammesgeschichtliche Untersuchungen an oligozänen und miozänen Fledermäusen und Insektenfressern aus Süddeutschland.

Säugetiere (Quartär) (Ansprechpartner: Dr. R. Schoch)

Sammlungsbestand und Schwerpunkte:

Etwa 90.000 Objekte (überwiegend Großsäugetiere aus dem Eiszeitalter Baden- Württembergs).

Bedeutung der Sammlung:

Darunter bedeutende Sammlungen klassischer Quartärfundstellen Deutschlands: z. B. Süßenborn, Mosbach, Steinheim a. d. Murr. Von Steinheim a. d. Murr Holotypen mehrerer Arten, z. B. von Bubalus murrensis, Megaloceros giganteus antecedens und Mammuthus primigenius fraasi. Funde aus dem Travertin von Stuttgart. Funde von zahlreichen Höhlen der Schwäbischen Alb, darunter aus der Bärenhöhle des Hohlensteins im Lonetal, vom Heppenloch bei Gutenberg, von der Aufhauser Höhle bei Geislingen und der Irpfelhöhle bei Giengen. Unter den Freilandfundstellen sind die Funde aus dem Rentierjägerlager Schussenquelle von besonderem wissenschaftshistorischem Interesse. Die mit rund 20.000 Funden größte Sammlung quartärer Säugetiere aus den Kiesgruben der Oberrheinebene. Besonders herausragende Funde sind die Schädel des Steinheimer und des Reilinger Urmenschen. Sie werden als Vorfahren der Neandertaler gedeutet.

Bernstein (Ansprechpartner: Dr. G. Schweigert, PD Dr. M. Rasser)

Sammlungsbestand und Schwerpunkte:

Etwa 30.000 Objekte bzw. Einschlüsse (speziell Arthropoden im Bernstein aus der Dominikanischen Republik, dem Libanon und dem Baltikum), die im wesentlichen von 1976 bis 1996 von Dr. D. Schlee erworben bzw. gesammelt worden sind.

Bedeutung der Sammlung:

Eine der bedeutendsten naturwissenschaftlichen Bernsteinsammlungen, mit z.T. einzigartigen pflanzlichen und tierischen Einschlüssen, vor allem Insekten. Den Schwerpunkt bildet eine sehr große Sammlung von Bernstein aus der Dominikanischen Republik (Eozän bis Miozän), sowie die derzeit größte Sammlung von Bernstein aus der Unterkreide vom Libanon. Zahlreiche bedeutende Einzelstücke, wie z.B. der größte Bernstein der Welt aus Borneo (Miozän), eine Vogelfeder im Libanon-Bernstein (Unterkreide), Frösche und Echsen im Dominikanischen Bernstein, Stücke mit Massenfängen von Insekten, sowie die weltweit umfangreichste Sammlung von Bernstein- Libellen.

Gesteine - Sedimentgesteine (Ansprechpartner: PD Dr. M. Rasser)

Sammlungsbestand:

Etwa 6.000 Objekte.

Bedeutung der Sammlung:

Die Sammlung dokumentiert die in unserem Land vorkommenden Sedimentgesteine. Diese aus vorzeitlichen Ablagerungen entstandenen Gesteine liefern nicht nur die Fossilfunde, sondern auch vielfältige andere Informationen über die erdgeschichtliche Vergangenheit. Sie ergänzen damit die Erkenntnisse, die sich aus Fossilien gewinnen lassen. In die Sammlung werden vor allem solche Gesteinsproben aufgenommen, die besondere Vorgänge und Umweltverhältnisse deutlich machen. Sedimentgesteine können Auskunft geben über die Lage und Beschaffenheit ehemaliger Festlandsgebiete, die Art des Sedimenttransports, die Art und Weise der Ablagerung und damit über die Verhältnisse am Ablagerungsort. Damit zusammenhängend können sie Informationen über das Klima geben.

Die Erschließung der in den Sedimentgesteinen überlieferten Informationen erfordert zum Teil spezielle Untersuchungsmethoden. Die Verschiedenartigkeit der aus den Informationen möglichen Rückschlüsse läßt die Vielfalt der erdgeschichtlichen Vergangenheit deutlich werden. Die Sektion Sedimentgesteine ist deshalb immer gefragt, wenn es um übergeordnete Zusammenhänge dieser Vergangenheit geht.

Magmatische Gesteine (Ansprechpartner: Dipl.Min. F.X. Schmidt)

Sammlungsbestand und Schwerpunkte:

Etwa 9.000 Objekte

Regionalsammlung von magmatischen Gesteinen mit Schwerpunkt Baden- Württemberg (Schwarzwald, Odenwald). Tertiäre Gesteine und postvulkanische Bildungen: Vulkanite der Schwäbischen Alb, des Hegaus und des Kaiserstuhls; Thermalsinterkalk von Böttingen. Impaktgesteine des Nördlinger Rieses und des Steinheimer Meteorkraters.

Bedeutung der Sammlung:

Referenzsammlung der magmatischen Gesteine Baden-Württembergs von zum Teil nicht mehr zugänglichen Fundpunkten.

Mineralien (Ansprechpartner: Dipl.Min. F.X. Schmidt)

Sammlungsbestand und Schwerpunkte:

Über 30.000 Objekte, davon 4000 Stufen aus dem Schwarzwald - vom Micromount bis zu zentnerschweren Schwerspatstufen, 108 Meteorite (darunter Meteoreisen von Mukerop, Bezirk Gibeon (Südwestafrika) mit ca. 80 kg Gewicht). Umfangreiche Flussspatsammlung aus aller Welt und viele mineralogische Raritäten.

Bedeutung der Sammlung:

Die Mineralogische Sammlung ist aus praktischen Gründen in Fundkomplexe und Systematik eingeteilt. Schwerpunkt ist die Dokumentation der Mineralvorkommen bzw. Erzlagerstätten des Schwarzwaldes. Damit wird ein wichtiger kulturhistorischer Beitrag zur Geschichte Baden-Württembergs geleistet. Der Bergbau ist mit einer einzigen Ausnahme, der Grube Clara im mittleren Schwarzwald, erloschen und gehört der Geschichte an. Die wissenschaftlichen Belege zu neu entdeckten und beschriebenen Mineralien werden in einer gesonderten Typussammlung aufbewahrt. Daneben existieren kleinere Regionalsammlungen aus dem Fichtelgebirge, dem Bayerischen Wald, aus der Oberpfalz, dem Erzgebirge und dem Harz. Die systematische Sammlung beherbergt die wichtigsten nutzbaren Mineralien, d. h. Rohstoffe in imposanter Fülle und Vielfalt, darunter viele Seltenheiten. Viele alte Gruben im In- und Ausland sind erloschen, von denen die Exponate stammen; sie stellen deshalb nicht nur historische sondern auch mineralogische Kostbarkeiten dar. Die Sammlung spiegelt gleichzeitig den Erzreichtum vergangener Zeit wider und kann als "Datenbank" für zukünftige Forscher dienen. Darüber hinaus wird die Mineraliensammlung von Wissenschaftlern und Mineraliensammlern als Vergleichsmöglichkeit zur Bestimmung von Fundort oder Mineral herangezogen.

Bedeutende historische Einzelsammlungen: Naturaliensammlung des Tübinger Professors Gottlieb C. Chr. (Zugang 1819); russische Mineralien aus den Sammlungen der Königinnen Katharina (Zugang 1818) und Olga von Württemberg (Zugang 1863 - 1865). Die Palette reicht vom Edelstein bis zum gemeinen Feldspat.