15.09.2022

Wir haben einen neuen Direktor!

Naturkundemuseum Stuttgart

Der Entomologe Prof. Dr. Lars Krogmann ist neuer wissenschaftlicher Direktor des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart. Der 46-Jährige übernimmt gleichzeitig die Professur für Biologische Systematik an der Universität Hohenheim.

Zur Pressemitteilung

Petra Olschowski MdL, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, sagte am Donnerstag (15. September): „Ich freue mich sehr, dass wir mit Prof. Dr. Lars Krogmann einen ausgewiesenen Wissenschaftler und großen Kenner des Naturkundemuseums für die wissenschaftliche Direktion unseres größten naturkundlichen Museums im Land gewinnen konnten. Seine souveräne Persönlichkeit, seine umfassenden Museumserfahrungen, seine internationalen Kooperationen und seine ausgeprägte Fähigkeit, naturkundliche Themen einer breiteren Öffentlichkeit zu vermitteln sind die besten Voraussetzungen für diese verantwortungsvolle Aufgabe. Besonders hervorzuheben ist sein Engagement gegen das Artensterben und für den Erhalt der Biodiversität.“

Mit seinem Konzept, das Naturkundemuseum zu einem in der Gesellschaft verankerten Forschungsmuseum weiterzuentwickeln und die internationale Sichtbarkeit als Forschungs-, Bildungs- und Kultureinrichtung weiter zu steigern, hat Prof. Krogmann sowohl die Findungskommission des Ministeriums wie auch die Berufungskommission der Universität Hohenheim überzeugt. Gemeinsam mit der Universität kann nun der Aufbau eines Exzellenznetzwerks für taxonomische Forschung und Biodiversität entscheidend vorangetrieben und gestärkt werden.

Prof. Dr. Lars Krogmann: „Ich werde das Naturkundemuseum Stuttgart zu einer Zukunftswerkstatt weiterentwickeln, in der mit exzellenter und international vernetzter Forschung an Lösungen zur Arten- und Klimakrise gearbeitet wird. Im Mittelpunkt stehen weiterhin unsere einmaligen Forschungssammlungen, die wir zu digitalen Archiven der Vielfalt ausbauen und der gesamten Gesellschaft zugänglich machen werden. Als führendes Kommunikationsinstitut werden wir neue partizipative Vermittlungsangebote entwickeln und allen Bürgerinnen und Bürgern die Teilhabe an naturkundlicher Forschung ermöglichen.“

Bild: M. Kovalenko