Das voranschreitende Artensterben stellt eine der größten Herausforderungen der Menschheit im 21. Jahrhundert dar. Um diesem entgegenwirken zu können, müssen die bedrohten Arten bekannt und ihre Funktionen im Ökosystem verstanden sein. Deutschlandweit gibt es jedoch nur noch wenige Personen, die über vertiefte Artenkenntnisse verfügen und in der Lage sind, seltene Tier-, Pflanzen- und Pilzarten sicher zu bestimmen. Das Land Baden-Württemberg hat den Handlungsbedarf erkannt und die Landeskompetenzinitiative „Integrative Taxonomie“ gestartet. Mit dem „Kompetenzzentrum Biodiversität und integrative Taxonomie“ (KomBioTa) nimmt deren Herzstück nun seine Arbeit auf. Das Land fördert das Zentrum des Naturkundemuseums Stuttgart und der Universität Hohenheim mit jährlich rund 1 Million Euro. Weitere Informationen finden Sie in der gemeinsamen Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, des Naturkundemuseums Stuttgart und der Universität Hohenheim.
Bild: SMNS, H. Rajaei
