Sie ist mit einer Körpergröße von etwa einem Zentimeter deutlich kleiner als die Honigbiene, ihr Chitinpanzer ist tiefschwarz und glänzend und am Hinterleib trägt sie auffallend schneeweiße Haarflecken. Ihre Spezialisierung beim Blütenbesuch hat ihr den deutschen Namen eingebracht: Den Pollen für ihre Larven sammeln die Weibchen fast ausschließlich an Glockenblumengewächsen aus der Familie der Campanulaceae.
Das Kuratorium „Wildbiene des Jahres“ des Arbeitskreises Wildbienen-Kataster hat die Glockenblumen-Schmalbiene (Lasioglossum costulatum) als Wildbiene des Jahres 2026 ausgewählt. Diese Auszeichnung soll die Aufmerksamkeit auf diese faszinierende Wildbienenart lenken, die durch ihre enge Spezialisierung beim Blütenbesuch auffällt.
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Bild: G. Reder
