Alle Wirbeltiere müssen Nahrung zu sich nehmen und diese gut verdauen können, um zu überleben. Ein wichtiger evolutionärer Schritt hierfür war die Entwicklung von Kieferbewegungen zur Nahrungszerkleinerung. Die Ausprägung und Form dieser Kauprozesse, so wie die beteiligten Strukturen im Mund- und Rachenbereich unterscheiden sich allerdings deutlich zwischen den einzelnen Gruppen von Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren.
Eine neue Studie bündelt nun alle Erkenntnisse zu den verschiedenen Formen der Nahrungsverarbeitung von Wirbeltieren und stellt sie in einen evolutionsbiologischen Kontext. Bereits erkennbare Muster können dank einheitlicher Terminologie in Zukunft besser erforscht werden.
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